Betriebswirtschaftslehre A (BWL A)
Organisation, Strategie, Innovation, Marketing, Krisen und Lieferketten, entlang des St. Galler Management-Modells durchgearbeitet. Jede Methode mit Kriterium und Begründung, geübt für die Fallaufgaben der Prüfung.
Eine ganze Seite lesen, bevor du zahlst
Vorlesung 3, Unterkapitel 3.3: Branchenprofitabilität und die Fünf Kräfte. Die Seite steht vollständig da, so wie du sie im Kurs liest.
Seite lesenSieh rein, bevor du zahlst
1.1 · Wertschöpfung als Ausgangspunkt
Dieses Unterkapitel befasst sich mit der Frage, was ein Unternehmen eigentlich herstellt, wenn es Wert schafft, und wie die BWL diesen Vorgang untersucht. Es liefert den Wertbegriff, mit dem 1.3 bis 1.5 die Entstehung und die Grenzen von Unternehmen erklären, und steht vor 1.2, das dieselbe Wertschöpfung in ihre Umwelt stellt. Im Kurs ist es der Massstab, an dem Strategie, Innovation, Marketing und Lieferkette später gemessen werden.
Vorhandene Ressourcen machen noch keinen Wohlstand. Es braucht einen Prozess, der sie in etwas verwandelt, das für jemanden nützlich ist, und dieser Prozess heisst Wertschöpfung. Auf der Eingangsseite stehen vier Arten von Ressourcen: Arbeit, Wissen, Kapital und Material. Ein Transformationsprozess macht daraus Produkte, Dienstleistungen oder Lösungen, und am Ende zählt der Nutzen, den der Abnehmer wahrnimmt.
Aus dieser Definition folgen drei Dinge. Der Nutzen wird aus Kundensicht gemessen, also schafft Aufwand allein noch keinen Wert. Die Kosten zählen über die ganze Kette, deshalb lässt sich Wert steigern, indem man den wahrgenommenen Nutzen erhöht oder irgendwo in der Kette Kosten senkt. Und Wert ist weder Umsatz noch Gewinn: Der Gewinn ist der Teil des Werts, den sich ein Unternehmen sichert, und wie das gelingt, ist die Frage des Strategieblocks.
Eine Schreinerei fertigt ein Regal, für das eine Kundin höchstens CHF 800 zahlen würde. Holz, Beschläge, Arbeits- und Maschinenzeit und Transport kosten über alle Schritte CHF 550, der geschaffene Wert beträgt also CHF 250. Er steigt, wenn die Kosten auf CHF 500 sinken oder bessere Qualität einen Nutzen von CHF 900 erzeugt.
Wertschöpfung findet selten in einem einzigen Betrieb statt, sondern in einer integrierten Kette aus Rohstofflieferanten, Zulieferstufen, Hersteller, Spediteuren und Händlern. Vorgelagerte Stufen liegen näher am Rohstoff, nachgelagerte näher am Kunden, und jedes Unternehmen hängt von seinen Nachbarn ab. Auch die Teildisziplinen der BWL folgen dieser Logik: Forschung und Entwicklung, Beschaffung und Produktion, Marketing und Vertrieb sowie Organisation und Personal sitzen am Prozess selbst, Unternehmensführung und Strategie sowie Finanzierung und Steuerung rahmen ihn ein.
Ab hier geht es im Kurs weiter: 8 Unterkapitel, Rechenbeispiele, Verständnischecks.
Eine ganze Seite lesenDas lernst du
01Grundlagen der Organisation
- 1.1Wertschöpfung als Ausgangspunkt
- 1.2Das St. Galler Management-Modell
- 1.3Arbeitsteilung und ihre Kosten
- 1.4Markt oder Hierarchie
- 1.5Faktorspezifität und Hold-up
- 1.6Herausforderungen einordnen
- 1.7Wirkungsketten und Gewichten
- 1.8Anspruchsgruppen bewerten
02Neuere Organisationsformen
- 2.1Kooperation zwischen Markt und Hierarchie
- 2.2Formen der Unternehmenskooperation
- 2.3Allianzen steuern
- 2.4Kündigungsrechte
- 2.5Netzwerke
- 2.6Plattformen als Intermediäre
- 2.7Netzwerkeffekte
- 2.8Wettbewerb auf Plattformmärkten
03Strategie I: Externe Analyse und Positionierung
- 3.1Was Strategie ist
- 3.2Der Kern einer Strategie
- 3.3Branchenprofitabilität und die Fünf Kräfte
- 3.4Neue Anbieter, Lieferanten und Kunden
- 3.5Substitute und Rivalität
- 3.6PESTEL
- 3.7Den Vorteil sichern
- 3.8Begründen statt beschreiben
04Strategie II: Interne Analyse und Ressourcen
- 4.1Branche oder Firma
- 4.2Ressourcen und Wertschöpfungskette
- 4.3Dauerhafter Vorteil: VRIN und VRIO
- 4.4Imitierbarkeit prüfen
- 4.5Wissen als Ressource
- 4.6Dynamische Fähigkeiten und absorptive Kapazität
- 4.7SWOT verknüpfen
- 4.8Wachstumswege und Zielkonflikte entscheiden
05Innovation I: Wertschaffung für Organisationen
- 5.1Erschliessen und Erkunden
- 5.2Ambidextrie
- 5.3Ansoff-Matrix und Diversifikation
- 5.4Stossrichtungen einordnen
- 5.5Open Innovation
- 5.6Das Geschäftsmodell
- 5.7Geschäftsmodell-Innovation
- 5.8Grössenvorteile und Grössenordnung schätzen
06Innovation II: Marktsicht auf Wertschaffung
- 6.1Erfindung und Innovation
- 6.2Kreative Zerstörung und Technologiezyklen
- 6.3Politik und Recht als Taktgeber
- 6.4S-Kurven der Verbreitung
- 6.5Das Diffusionsmodell von Rogers
- 6.6Dominantes Design
- 6.7Disruptive Innovation
- 6.8Ökosysteme und das Tempo der Substitution
07Management und Managementmodelle (SGMM)
- 7.1Der Wechsel in die zweite Kurshälfte
- 7.2Was das SGMM ist und wie es sich entwickelt hat
- 7.3Die drei Managementebenen im Detail
- 7.4Integratives Management
- 7.5Systemdenken
- 7.6Prozesse, Wert und die Wertkette
- 7.7Organisationstypen und Unternehmensphasen
- 7.8Unternehmensverbindungen
08Entscheidungen und Kommunikation
- 8.1Warum Entscheiden eine eigene Vorlesung braucht
- 8.2Die Business Judgement Rule
- 8.3Der Entscheidungsprozess
- 8.4Was einen Entscheid organisational wirksam macht
- 8.5Vier Entscheidungstheorien
- 8.6Einfache Entscheidungen und der Erwartungswert
- 8.7Wenn die Rechnung nicht mehr reicht
- 8.8Kommunikation, Fairness und Akzeptanz
09Strategie und Entwicklungsmodi
- 9.1Wo Strategie im Kurs steht
- 9.2Was Strategie ist und woher Vorteile kommen
- 9.3Wettbewerbsstrategien nach Porter
- 9.4Geschäftsmodell und Business Plan
- 9.5Wie Strategie entsteht
- 9.6Five Forces
- 9.7Ansoff, BCG und die Ressourcenzukunft
- 9.8Optimierung, Erneuerung und Krisen
10Organisation und Strukturen
- 10.1Struktur als Ordnungsmoment
- 10.2Drei Perspektiven auf Organisation
- 10.3Stellen, Kompetenzen und Verantwortung
- 10.4Stab-Linie und Matrix
- 10.5Prozess, Netzwerk und Division
- 10.6Wie Strukturen mit dem Wachstum wechseln
- 10.7Differenzierung und Fragmentierung
- 10.8Organisationskultur
11Führung und Governance
- 11.1Zwei Fragen, ein Modul
- 11.2Was Menschen motiviert
- 11.3Motivation als Prozess
- 11.4Menschenbild und Führungsstil
- 11.5Transaktional, transformational, charismatisch
- 11.6Personalmanagement
- 11.7Corporate Governance
- 11.8Risiko und Compliance
12Umwelt und Interaktionsthemen
- 12.1Der Abschluss des Kurses
- 12.2Warum es Unternehmen gibt
- 12.3Ressourcen, Kundenwert und Koalitionen
- 12.4Die fünf Theorien im Überblick
- 12.5Organisation und Umwelt
- 12.6Interaktionsthemen, Issues und Kontroversen
- 12.7Die zwei Stakeholder-Konzepte
- 12.8Multiple Rationalitäten und integratives Management
Was du damit bekommst
Zusammenfassungen
Jede Vorlesung als lesbare Kursseite, mit Rechenbeispielen und Verständnischecks am Ende jedes Unterkapitels.
12 VorlesungenLernkarten
Karten pro Lektion, dazu eigene Karten. Der Stapel merkt sich, was sitzt und was nicht.
483 KartenWipe
Zehn Fragen pro Runde, gegen die Zeit und gegen andere. Rangliste pro Fach fürs ganze Semester.
180 FragenÜbungsprüfungen
Im HSG-Format und auf Zeit, danach eine Note auf der Skala 1 bis 6 mit Begründung pro Teilaufgabe.
8 KlausurenDein Coach und dein Lernplan
Dein KI-Coach beantwortet Fragen zum Kurs mit Bezug auf das Kapitel, das du gerade liest, und passt deinen datierten Plan bis zur Prüfung an.
Im Preis dabeiBevor du kaufst
Kann ich einen Kauf rückgängig machen?
Mit der Zahlung ist der Kauf abgeschlossen. Wohnst du als Privatperson in der EU, hast du zusätzlich das gesetzliche Widerrufsrecht von 14 Tagen. Einzelheiten stehen in den AGB und unter scoleris.com/widerruf. Fragen beantwortet support@scoleris.com.
Ist das offiziell von der HSG?
Nein. Scoleris ist ein unabhängiges Tool von Studierenden für Studierende und steht in keiner Verbindung zur Universität St. Gallen.